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Durch diesen Differenzierungsprozess werden ressourcenorientierte Suchprozesse eröffnet, es zeigt sich ein erweiterter Zugang zum eigenen Begehren und damit ist ein Ausweg aus der Symptomfixierung möglich.
In Paarbeziehungen führt Konsens und Symbiose oft in die Falle des kleinsten gemeinsamen sexuellen Nenners. Umgekehrt entstehen neue erotische Gemeinsamkeiten, wenn sich die Beteiligten aktiv mit den Unterschieden ihres individuellen Begehrens auseinandersetzen. Dadurch wird automatisch die Selbstregulierung gestärkt und eigenverantwortliches Handeln entsteht.
Mein Angebot zu
Paarberatung & Sexualtherapie
Die Ansätze und Methoden wirken so gut, wie sie zu den beteiligten Personen und zum aktuellen Bedarf passen. Präsenz, Erfahrung und Kreativität leiten mich bei der Wahl.
In meiner Vorgehensweise integriere ich verschiedene Ansatzweisen aus der systemischen Sexualtherapie (nach Ulrich Clement, David Schnarch) und der körperorientierten, tiefenpsychologisch und existenzieller Psychotherapie (nach Karen Horney, Christian Meyer).
Die systemische Sexualtherapie fokussiert nicht die sexuelle Funktionsstörung, sondern die Funktion einer sexuellen Störung.
Der Prozess
Eine sexualtherapeutische Begleitung ist dann sinnvoll, wenn Probleme in der Sexualität zu einem psychischen und körperlichen Leidensdruck für die einzelne Person und/oder in der Partnerschaft führen.
Zunächst ist es wichtig, ein Problemverständnis zu entwickeln, indem die Faktoren identifiziert werden, die das Problem verursachen und jene, die das Problem aufrechterhalten.
Deshalb bildet eine fundierte Anamnese mit einer genauen Analyse der bestehenden Symptomatik den Ausgangspunkt für eine sexualtherapeutische Begleitung.
Dabei werden unterschiedliche Erlebens- und Verhaltensebenen berücksichtigt:
Was passiert auf körperlicher Ebene in den problematischen Situationen?
Welche Gedanken treten auf?
Welche Gefühle werden ausgelöst?
Wie sieht das konkrete Verhalten in der Situation aus?
Diese bilden konkrete Ansatzpunkte für Veränderungsprozesse.
Paarberatung
Liebe ist erst ein Gefühl, dann eine Entscheidung und schließlich ein Verhalten.
In wieweit hat Liebe überhaupt mit Sex zu tun?
Existiert beides unabhänig voneinander, schließt das eine das andere sogar aus oder muss vielleicht beides sogar zusammenhängen?
Mein Coaching basiert auf körperorientierten Methoden, da neue Erfahrungen und Verhaltensweisen durch das körperliche Erleben neuronal neu verknüpft und gespeichert werden. Hier ist der Ansatz der Achtsamkeit von essentieller Bedeutung für mich. Das heißt ich begegne meinem Gegenüber mit einer rezeptiven Haltung: Ich erwarte nichts, stattdessen nehme ich auf, was auf mich zu kommt.